Aug 30

Fotoverwaltung mit Picasa (Bildquelle: Screenshot picasa.google.de)

In prä-digitalen Zeiten waren Fotos und Negative am besten in Alben aufgehoben – die Anordnung unter bestimmten Gesichtspunkten wurde mit Beschriftungen und Notizen vorgenommen. Wer sich heute professionell oder hobbymäßig mit Digitalfotografie beschäftigt, gelangt ebenfalls irgendwann an einen Punkt, wo die Übersichtlichkeit der persönlichen Fotosammlung auf der Kippe steht. Gut beraten ist, wer sich mit Fotoverwaltung auseinandersetzt – am besten, bevor das eigene Portfolio überquillt.

Ein Hobbyfotograf, der nur selten digital fotografiert und seine Bilder am PC verwaltet, kommt im besten Fall mit einer Ordnerstruktur aus. Aufnahmedatum, Dateigröße und -name sind so auf einen Blick ersichtlich. Ist auf der Festplatte allerdings bereits das Chaos ausgebrochen, kann man sich entweder in mühevoller Kleinarbeit durch die Fotosammlung wühlen – oder Programme zu Hilfe nehmen, die es kostenlos im Internet gibt. Beispiele dafür sind Picasa oder StudioLine, mit dem man Fotodateien mit Beschreibungen oder Stichworten versehen und archivieren kann.

Profiansprüchen dürften diese Basislösungen auf Dauer allerdings nicht genügen. Wer bereit ist, für vielfältige Verwaltungsmöglichkeiten ein paar Euro zu investieren, sieht sich einem breiten Angebot an Fotoverwaltungssoftware gegenüber. Mit professionellen Programmen wie Extensis Portfolio, Expression Media oder Canto Cumulus können Metadaten in Fotos beschrieben und mittels eines IPTC-Editors Stichwörter, Titel oder Bildunterschriften eingepflegt werden. So werden auch umfangreiche Fotosammlungen zu einer einfach handhabbaren Angelegenheit und mit wenigen Klicks findet sich bei Bedarf das passende Foto für jeden Verwendungszweck. Wir werden euch auf Pixelpipe in den kommenden Wochen ausführlicher zu verschiedenen Programmen in Sachen Fotoverwaltung informieren.


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