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Diese Frage mag auf den ersten Blick merkwürdig klingen. Denn auch wenn wir uns thematisch durchaus auch einmal in der Welt der Audio- und Videotechnik bewegen, bedient unser Blog ja in erster Linie den visuellen Sinn. Keineswegs soll an dieser Stelle auf das Nichtvorhandensein einer im Hintergrund befindlichen nervtötenden musikalischen Dauerschleife eingegangen werden. Nein, wir meinen den Sound der URL. Bevor es jetzt noch verwirrender wird: unter www.codeorgan.com kann man ganz einfach herauszufinden, wie die eigene Website klingt.
Auf der Startseite wird einfach die gewünschte URL eingegeben. Und dann setzt sich eine unglaubliche Maschinerie in Gange, bei der die Website auf ihren HTML-Inhalt hin durchleuchtet wird. Selbigen “übersetzt” die virtuelle Orgel dann in Musik. Um es noch einmal zu betonen; codeorgan.com sucht nicht nach explizit musikalischen Inhalten der Website. Vielmehr spielen alle Zeichen, die auch als Noten vorkommen können, eine Rolle dabei, in welcher Tonart der URL-eigene Sound erklingt. Zudem wird die Zeichenanzahl der Website analysiert, um eine bestimmte Klangart festzulegen. Das Verhältnis zwischen der Anzahl von Zeichen und der zuvor ausgemachten “Noten” ergibt schließlich ein bestimmte Melodie, die dann je nach Menge der zur Verfügung stehenden virtuellen “Noten” auch mal etwas kürzer ausfallen kann.
Zwar fehlt auf codeorgan.com die Funktion, die es erlaubt, den Sound von URLs zu exportieren, mit einem kleinen Trick ist es uns dann aber doch gelungen, den Klang von pixelpipe präsentieren zu können. Also Boxen auf Anschlag drehen und hier klicken.
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