Aug 02

Tutorial zum Erstellen einer Vektor-Seifenblase (Bild: Screenshot vector tuts+)

Für die Entwicklung einer Grafik stehen bekanntlich zwei Wege zur Verfügung: Zum einen bietet sich die Erstellung einer Pixelgrafik mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramm an, zum anderen gibt es die Option, mit einem vektorbasierten Grafikprogramm zu arbeiten. Nun ist “Pixel oder Vektor?” mitnichten eine Glaubensfrage - sondern richtet sich im Wesentlichen nach dem Zweck der Grafik beziehungsweise nach dem Inhalt der Abbildung. Aber der Vorteil von Vektorgrafiken liegt klar auf der Hand, wenn es um Logos, Icons oder Grafiken geht: In jeder Größe, vom Thumbnail bis zum Poster, können Vektorgrafiken dargestellt werden, ohne dass sie verpixelt aussehen. In der Praxis ist der Einsatz von Vektorgrafiken also durchaus keine Seltenheit - Grund genug, sich auch mal auf Pixelpipe mit diesem Themengebiet zu befassen.

Um euch die Beschäftigung mit vektorbasierter Grafiksoftware näherzubringen, gilt unser Augenmerk heute einem Tutorial für Adobe Illustrator. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung, verfasst vom ukrainischen Grafikdesigner Iaroslav Lazunov, ist auf vector tuts+ zu finden und richtet sich an Nutzer, die bereits mit Adobe Illustrator vertraut sind.

Die englischsprachige Anleitung führt den Lernwilligen in Sachen Vektorgrafiken in 21 Punkten zum fertigen Ergebnis – in diesem Fall eine Seifenblase, und zwar eine, die durch ihre fotorealistische Präsenz sehr überzeugt. Das Tutorial beinhaltet neben grundlegenden Illustrator-Funktionen wie dem Erstellen von Formen oder dem Einsatz des Zeichenstift-Werkzeugs auch die Arbeit mit verschiedenen Schichten. Hier machen sich erste Erfahrungen im Umgang mit dem Programm mehr als bezahlt. Die einzeln definierten Bereiche werden anschließend in puncto Transparenz bearbeitet, bevor zusätzliche Lichtpunkte in Sternenform platziert werden. Die letzten Schritte des Tutorials erklären die Erstellung von Farbpunkten. Diese Detailarbeit ist nötig, damit das fertige Objekt eine schillernde Optik erhält – und schließlich so realistisch erscheint.

Unser Fazit: Es lohnt sich, auch Alternativen abseits von Photoshop auszuprobieren, um seine grafischen Fähigkeiten weiter zu schulen und auszubauen. Dieses Tutorial dürfte schon mal ein gelungener Start dafür sein.

(Bild: Screenshot vector tuts+)


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