Es ist natürlich die Liebe. Beim bloßen Gedanken an die Beatles schießen einem ad hoc mindestens drei Klassiker-Hymnen der Fab Four in den Kopf – wie etwa Can’t buy me love, Love me do oder All you need is love. Und was verbindet diese miteinander? Eben, die Liebe. Nicht nur vom inneren Bauchgefühl her, auch empirisch belegt scheint, dass Love das wohl meist genutzte Wort im musikalischen Schaffen der Pilzköpfe war. Ganze 701 Mal, um genau zu sein, taucht es in 290 ihrer Songs auf. Es muss ein wahrer Beatles-Fan sein, der diese Zahl – vermutlich in Dauerrotation sämtlich vorliegender Alben der Band – ermittelt hat. Aber nicht nur der feine Musikgeschmack, auch die Leidenschaft für ästhetische Typografie zeichnen den Ergründer dieser Zahl aus: Juan Osborne. weiterlesen »
Das berühmte Werk “Der Verrat der Bilder” des Surrealisten René Magritte ist ein guter Einstieg, um der Frage nach den Einsatzmöglichkeiten von Text in einem Bild auf die Spur zu kommen. Warum? Weil die Nutzung von Wort und Schrift in der Kunst ganz unterschiedliche Effekte haben kann. Magritte jedenfalls stellt mit der Darstellung einer Pfeife und dem darunter stehenden Satz: “Ceci n’est pas une pipe” ein Paradoxon auf. Denn warum ist eine Pfeife auf einmal keine Pfeife mehr? Mit der Negation weist der Maler auf das Verhältnis von Abbildung und Realität hin. Denn es ist eben nur das Abbild einer Pfeife, nicht aber diese selbst. Der Künstler zielt aber nicht nur auf diesen bestimmten Widerspruch ab – vielmehr stellt er die Sehgewohnheiten des Betrachters generell in Frage, ermöglicht neue Gedankengänge und versucht, Bestehendes damit auch insgesamt in Frage zu stellen.
Jeder Gestalter – ob Webdesigner, Grafiker oder Layouter – kennt ihn aus eigener Erfahrung: den Anspruch an eine ansehnliche und geschmackvolle Typografie. Und damit den Anspruch an eine passende Schriftart. Die Auswahl erfordert nicht selten ein gesundes Maß an Geduld. In einem Moment scheint Tahoma die perfekte Wahl zu sein, dann probiert man es mit Verdana. Aber vielleicht passt doch Georgia in kursiv besser? Und eh man sich versieht, hat man den Überblick verloren, welche Schrift nun welche Wirkung hat, besser lesbar ist und insgesamt ansprechender erscheint. Abhilfe schafft eine ebenso nützliche wie schlicht gestaltete Online-Anwendung namens Typetester, mit der das Hin- und Herklicken zwischen einzelnen Schriftvariationen ein Ende hat. Bis zu drei verschiedene Schriftarten können damit ausgewählt und auf einen Blick verglichen werden. Erdacht wurde das Vergleichstool von Marko Dugonjic, der – Überraschung! – selbst Webdesigner ist und seine eigene Firma Creative Nights im kroatischen Velika Gorica hat.
Was qualifiziert einen Menschen dazu, dass er eine Laufbahn als Designer einschlagen kann? Natürlich Kreativität. Unbenommen. Aber weit mehr als dies gehört das entsprechende Handwerkszeug dazu. Im Vorfeld der Ausbildung gehören Arbeitsmappen und Eignungstests zum klassischen Prozedere der Selektion. Wenn man sich auf Typografie spezialisieren möchte, wird vielleicht auch fortan das interaktive Quiz für Grafikdesigner von Heiner Twenhäfel seinen Beitrag leisten, die Besten aus den potenziellen Bewerbern herauszusieben. weiterlesen »
Die Überschrift verrät es bereits - Inhalt dieses Beitrages soll das Thema Web, speziell das Thema Webfonts sein. Mit diesem Artikel wollen wir eine Beitragsreihe starten, die sich in den kommenden Wochen den unterschiedlichen Aspekten des Webdesigns annimmt.
Websites unterscheiden sich natürlich durch ihren Inhalt, auf optischer Seite aber vor allem durch das jeweilige Webdesign, die eingebundenen Grafiken oder Videos. In Bezug auf das Schriftbild gibt es jedoch nur wenige Möglichkeiten, seiner Website ein individuelles Gestaltungsbild zu geben. Der Grund dafür ist, dass es für alle Browser nur eine überschaubare Anzahl von Systemschriften gibt, die es möglich machen, dass jeder Online-Betrachter beim Aufruf einer entsprechenden Seite immer das gleiche sieht. weiterlesen »
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