Aug 16

Fonts mal anders mit „NCD Embroidery“ [Bildquelle: Screenshot www.instantshift.com]

Wir wissen ja nicht wie es euch geht, aber allmählich haben wir uns an herkömmlichen Schriftarten wie Arial, Times New Roman oder Calibri irgendwie satt gesehen. Und die Daseinsberechtigung von Wingdings ist sowieso mehr als fragwürdig. Zum Glück ist die typografische Welt keine Scheibe, deren Rand die oben genannten Angebote darstellen. Im Gegenteil kann diesbezüglich eher von einem Universum gesprochen werden, was nicht zuletzt auf die Leistung vieler kreativer Köpfe und geeigneter Software zurückzuführen ist. Grafikprogramme haben es möglich gemacht, das zuvor auf Lesbarkeit ausgerichtete Verständnis von Schrift zu verändern und deren enormes künstlerisches Potenzial hervorzuheben. Wir von pixelpipe haben uns deshalb erneut auf eine Raumfahrt durch die unendlichen typografischen Weiten begeben und mehrere außergewöhnliche Spezies entdeckt – die wir euch nun gern vorstellen wollen. weiterlesen »

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Nov 13

Die gefühlte Lesbarkeit - Beitrag von Martin Liebig

Einer der beharrlichsten Mythen in Bezug auf Schriften ist die allgemeine Lehrbuchmeinung, dass eine Serifen-Schrift besser lesbar sei als eine Groteske. Dies gilt zumindest gemeinhin für Printmedien. Für die Web-Typografie gilt hingegen Gegenteiliges. Angeblich sind Serifen-Schriften schlechter zu lesen als Serifenlose und am besten ist ohnehin “Verdana”. Eines der Argumente, die an dieser Stelle immer wieder ins Feld geführt werden, ist die Bildschirm-Typografie. Digitale Medien basieren schließlich auf eckigen Pixel-Rastern, infolge dessen die feinen Serifen und Rundungen einer Schrift zu einer Verfremdung der ursprünglichen Schriftart führen. weiterlesen »

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