Okt 11

Kuriose Kleinkunst

Kurioses | Beitrag von Redaktion

Miniskulptur Dalton Ghetti [Bildquelle: www.buzzfeed.com]Wenn wir an die Sehenswürdigkeiten Dresdens denken, fallen uns die Frauenkirche, die Semperoper, der Zwinger und der Kirschkern ein. Der Kirschkern? Ganz richtig gelesen: Wer schon einmal den Weg in das Grüne Gewölbe gefunden hat, wird sicherlich das kleine, aber beeindruckende Wunderwerk nicht vergessen haben. In dem von Melchior Baier gestalteten Kirschkern sind über einhundert Gesichter eingeschnitzt, die nur mit einer Lupe erkennbar sind – nachzählen ist da jedem selbst überlassen. Gedacht war das Kunststück übrigens als Geschenk für einen Kurfürsten Ende des 16. Jahrhunderts, eingefasst in einen goldenen Anhänger.

Die enorme Geduld, die der Künstler an den Tag gelegt haben muss, mag man sich kaum vorstellen. Dabei ist das gezeigte Geschick kein Relikt vergangener Jahrhunderte: Auch Jetztzeit-Künstler beweisen mitunter immenses Fingerspitzengefühl bei der Schnitzerei – und damit meinen wir nicht das Herzchen einritzen auf der Schulbank oder die „Tim liebt Lisa“-Schnitzereien in Kastanienbäume. weiterlesen »

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Jul 29

photoshop-vs-bleistift

Einen Wettstreit der besonderen Art haben zwei Österreicher ausgetragen. Der Maler und Fotorealist John Wieser und der Photoshop-Künstler Stefan Dokoupil wetteiferten um das realistischere Abbild einer Fotovorlage. Die Motivwahl “Akt” war sicherlich auch durch Wieser beeinflusst, denn seiner Meinung nach ist der menschliche Körper mit Abstand der interessanteste Bereich, um Ästhetik und Naturalismus in einem Bild zu vereinen. Wegen der perfekten Umsetzung der Akte müssen seine Bilder oft mit dem Vermerk “Kein Foto - Grafitzeichung” versehen werden, um Missverständnissen vorzubeugen. Und auch Dokoupil ist ein echter Könner seines Fachs. Einige seiner Arbeiten sind unter anderem auf dem Portal des Fachmagazins Photographie zu finden. weiterlesen »

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