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Einen Wettstreit der besonderen Art haben zwei Österreicher ausgetragen. Der Maler und Fotorealist John Wieser und der Photoshop-Künstler Stefan Dokoupil wetteiferten um das realistischere Abbild einer Fotovorlage. Die Motivwahl “Akt” war sicherlich auch durch Wieser beeinflusst, denn seiner Meinung nach ist der menschliche Körper mit Abstand der interessanteste Bereich, um Ästhetik und Naturalismus in einem Bild zu vereinen. Wegen der perfekten Umsetzung der Akte müssen seine Bilder oft mit dem Vermerk “Kein Foto - Grafitzeichung” versehen werden, um Missverständnissen vorzubeugen. Und auch Dokoupil ist ein echter Könner seines Fachs. Einige seiner Arbeiten sind unter anderem auf dem Portal des Fachmagazins Photographie zu finden.
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Während Wieser in 140 Stunden seine Aktversion mit dem Bleistift zu Papier brachte, setzte Dokoupil den “Klon Eva”, wie er ihn nennt, in 15 Stunden digital um - seine einzigen Hilfsmittel waren Photoshop, Mac und Wacom-Tablett. Wäre ein solcher Wettkampf noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen, ist die Ähnlichkeit der beiden jetzt entstandenen Bilder verblüffend. Wieser und Dokoupil sprechen auch mehr von einer Symbiose, denn von einem Wettkampf. Vor der eigentlichen Arbeit legten nämlich die Künstler bei einem Akt-Shooting gemeinsam Pose des Models und Lichtsetzung fest, und während ihrer Arbeit mit Photoshop beziehungsweise Bleistift schickten sie sich anschließend gegenseitig immer ihre neuesten Zwischenstände, um sich einander anpassen zu können und um zu sehen, in welche Richtung es sich entwickelt.
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Während für Dokoupil dabei natürlich Korrekturen und die Anpassungen an Wieser’s Entwurf einfacher waren, hatte er aber vor allem mit der naturgetreuen Abbildung der Haare zu kämpfen, die wiederum für Wieser, dank der großen Auswahl an verschieden starken und feinen Bleistiften, nicht das Problem darstellten. “John hatte da einen gewissen Vorteil. Bei den Haaren stand ich aber vor dem Problem, nicht so feine Details ausarbeiten zu können, wie ich es mir gewünscht hätte.” erläutert Dokopoul für Spiegel Online.
Welche Techniken genau bei der Photoshop-Arbeit zum Einsatz kamen, kann man hier bei Spiegel oder in der DOCMA nachlesen.
Bildquelle: SPIEGEL ONLINE
5. August 2009
WOW!!! thats what I call “SKILLS”.
11. Januar 2011
Sehr geniales Projekt! Schaut mal seine Website an!
http://www.dokoupilphotography.com/