Jul 22

"Im Zwergenland" von Jeannette "Schnette" Woitzik (Bildquelle: www.schnettepics.de)

Im zweiten Teil unseres Interviews mit Jeannette Woitzik, die als “Schnette” verträumte Bildkompositionen kreiert, erzählt die Berliner Bildbearbeiterin, aus welchen Quellen sie Inspiration für ihre Arbeit schöpft, wie sie sich technische Fertigkeiten der Bildbearbeitung aneignet und welchen Stellenwert Feedback von außen für sie hat.

Redaktion: Wie haben Sie sich die Tricks und Kniffe im Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen angeeignet, die Sie bei Ihrer Arbeit nutzen?

Jeannette Woitzik: Inzwischen habe ich zwei Workshops besucht – das war’s aber auch schon. Die meisten Dinge probiere ich einfach aus. Wenn etwas nicht klappt, suche ich bei Google nach Tipps und Tricks. Ansonsten lerne ich aus Video-Tutorials, Online-Seminaren oder lese Fachzeitschriften.

Ihre Bilder laden zum Träumen ein und inspirieren den Betrachter. Woher holen Sie sich selbst die Inspirationen für Ihre Arbeit?

Jeannette Woitzik: Eigentlich ist es eine bunte Mischung aus allem: Phantasie, Erlebtes, Alltag, Bilder, Musik.

Worauf kommt es Ihrer Meinung nach bei der digitalen Bildbearbeitung an: auf das Handwerk und das Beherrschen der Technik oder auf Kreativität und Leidenschaft?

Jeannette Woitzik: Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, dann würde ich wohl ‘Kreativität und Leidenschaft’ wählen. Wenn die Leidenschaft groß ist, ist auch die Chance größer, dass sich das Handwerk und das Beherrschen der Technik entwickelt. Eine Kombination aus beidem wäre natürlich das Beste.

"Lonely Beauty" von Jeannette "Schnette" Woitzik (Bildquelle: www.schnettepics.de)

Ihre Arbeiten präsentieren Sie u.a. auf Ihrem Blog. Wie wichtig ist es Ihnen, Ihre Bilder mit den Lesern zu teilen und gegebenenfalls Reaktionen auf Ihre Werke zu bekommen?

Jeannette Woitzik: Ich glaube, das ist für jeden wichtig, der seine Bilder im Netz zeigt – sonst würde er es ja nicht tun. Einerseits fänd ich es schade, wenn die Bilder auf der Festplatte versauern würden, andererseits ist es natürlich wichtig, ein Feedback zu bekommen – wenn man Glück hat, auch konstruktive Kritik. Außerdem habe ich zum Beispiel durch die Kommentare in Communities schon viele tolle Leute kennengelernt – das ist doch klasse!

Hand aufs Herz: Wen oder was möchten Sie gern einmal in einer Bildkomposition zusammenbringen?

Jeannette Woitzik: Da kann ich jetzt noch so lange drüber nachdenken, mir fällt beim besten Willen nichts und niemand ein… Ich bleibe wohl lieber dabei, mich von meinen Gefühlen leiten zu lassen.

Vielen Dank für das Interview!


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Reaktion zum Beitrag: Kreativität und Leidenschaft in der Bildbearbeitung – Interview mit Jeannette Woitzik (Teil 2)

  1. 1. Thomas meint:

    Ein interessantes und vor allem schön zu lesendes Interview. Gefällt mir sehr gut. Insbesondere fand ich es spannend, dass man ganz offensichtlich nicht zig Lehrgänge besucht haben muss, sondern dass es wichtiger ist, sich selbst auszuprobieren…

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