Feb 10

Typoband: Retrofonts [Bildquelle: Screenshot www.retrofonts.de]Ob die pfiffige 70er-Jahre Tapete an der Wand, die Nostalgie-Blechschilder an der Küchentür oder die unverkennbaren Sonnenbrillen der 80er - Retro ist auch heute noch chic. Aber nicht nur Modefans und Wohnungseinrichter greifen die Trends verflossener Tage immer wieder auf. Auch Fotografen, Designer und Kreative im Allgemeinen setzen vielerorts auf den Look der Vergangenheit: Bilder im Vintage-Style, Wallpaper mit altbewährtem Flowerpower-Charme oder Flyer im 30er Jahre-Stil. Wer Retro-Design drucken, auf die Website stellen oder sich einfach nur dekorativ an die Wand hängen möchte, sollte aber nicht nur bei Farbgebung und Stil-Elementen ein glückliches Händchen beweisen, sondern auch für die Schriftauswahl ein gutes Auge haben.

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Feb 01

"The Beatles" nach Juan Osborne

Es ist natürlich die Liebe. Beim bloßen Gedanken an die Beatles schießen einem ad hoc mindestens drei Klassiker-Hymnen der Fab Four in den Kopf – wie etwa Can’t buy me love, Love me do oder All you need is love. Und was verbindet diese miteinander? Eben, die Liebe. Nicht nur vom inneren Bauchgefühl her, auch empirisch belegt scheint, dass Love das wohl meist genutzte Wort im musikalischen Schaffen der Pilzköpfe war. Ganze 701 Mal, um genau zu sein, taucht es in 290 ihrer Songs auf. Es muss ein wahrer Beatles-Fan sein, der diese Zahl – vermutlich in Dauerrotation sämtlich vorliegender Alben der Band – ermittelt hat. Aber nicht nur der feine Musikgeschmack, auch die Leidenschaft für ästhetische Typografie zeichnen den Ergründer dieser Zahl aus: Juan Osborne. weiterlesen »

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Dez 14

Die eigene Handschrift wird zum Font - mit PilotHandwriting (Bildquelle: pilothandwriting.com)

Erinnert ihr euch noch, damals… Wenn die Weihnachtstage näher rückten, besann man sich der vielen lieben Menschen im Bekanntenkreis und verschickte Weihnachtskarten – handschriftlich wohlgemerkt! Wer seine Kommunikation heute effizient per E-Mail erledigt, wird es mitunter bedauern, dass der persönliche Touch fehlt. Die unzähligen Fonts, die einem zur ästhetischen Gestaltung des digitalen Schriftverkehrs zur Verfügung stehen, mögen zwar optisch eine Menge hermachen – so individuell wie die eigene Handschrift sind sie allerdings nicht. Doch pixelpipe wäre nicht der Grafikblog eures Vertrauens, wenn wir nicht eine Lösung für dieses Dilemma parat hätten. Diese heißt PilotHandwriting und ist ein von einem Schreibwarenhersteller geschaffenes Tool, das die eigene Handschrift zu einem Font werden lässt.

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Okt 01

"Ceci n'est pas une pipe" von René Magritte (Bildquelle: www.ki-p.de)

Das berühmte Werk “Der Verrat der Bilder” des Surrealisten René Magritte ist ein guter Einstieg, um der Frage nach den Einsatzmöglichkeiten von Text in einem Bild auf die Spur zu kommen. Warum? Weil die Nutzung von Wort und Schrift in der Kunst ganz unterschiedliche Effekte haben kann. Magritte jedenfalls stellt mit der Darstellung einer Pfeife und dem darunter stehenden Satz: “Ceci n’est pas une pipe” ein Paradoxon auf. Denn warum ist eine Pfeife auf einmal keine Pfeife mehr? Mit der Negation weist der Maler auf das Verhältnis von Abbildung und Realität hin. Denn es ist eben nur das Abbild einer Pfeife, nicht aber diese selbst. Der Künstler zielt aber nicht nur auf diesen bestimmten Widerspruch ab – vielmehr stellt er die Sehgewohnheiten des Betrachters generell in Frage, ermöglicht neue Gedankengänge und versucht, Bestehendes damit auch insgesamt in Frage zu stellen.

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Jul 28

Schriftvergleich auf einen Blick: www.typetester.org

Jeder Gestalter – ob Webdesigner, Grafiker oder Layouter – kennt ihn aus eigener Erfahrung: den Anspruch an eine ansehnliche und geschmackvolle Typografie. Und damit den Anspruch an eine passende Schriftart. Die Auswahl erfordert nicht selten ein gesundes Maß an Geduld. In einem Moment scheint Tahoma die perfekte Wahl zu sein, dann probiert man es mit Verdana. Aber vielleicht passt doch Georgia in kursiv besser? Und eh man sich versieht, hat man den Überblick verloren, welche Schrift nun welche Wirkung hat, besser lesbar ist und insgesamt ansprechender erscheint. Abhilfe schafft eine ebenso nützliche wie schlicht gestaltete Online-Anwendung namens Typetester, mit der das Hin- und Herklicken zwischen einzelnen Schriftvariationen ein Ende hat. Bis zu drei verschiedene Schriftarten können damit ausgewählt und auf einen Blick verglichen werden. Erdacht wurde das Vergleichstool von Marko Dugonjic, der – Überraschung! – selbst Webdesigner ist und seine eigene Firma Creative Nights im kroatischen Velika Gorica hat.

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