Apr 01

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Wenn man über Bildbearbeitung mit Photoshop spricht und deutschlandweit nach Vertretern dieser Kunst sucht, kommt man an Calvin Hollywood nur schwerlich vorbei. Für uns hat er sich Zeit genommen und über seine Arbeit, die Entwicklung sowie Trends im Bereich Bildbearbeitung gesprochen.

Angefangen hatte alles 2005. Eher zufällig entdeckte Calvin Hollywood die digitale Bildbearbeitung, speziell Photoshop, für sich. Der Schritt zur Fotografie war für ihn dann naheliegend, denn es gibt wohl kaum eine bessere Quelle für originelle Motive. “Nur diese Methode erlaubt es mir, meiner Fantasie Ausdruck zu verleihen und ein Bild zu schaffen, was es so nur in meinem Kopf gibt.” Denn das von ihm erklärte Ziel ist es, den Betrachter seiner Werke an den Punkt zu bringen, wo es ihm schwer fällt, zwischen Malerei und Fotografie zu unterscheiden.

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Calvin Hollywood gibt deutschlandweit Seminare, um die Teilnehmer im Umgang mit Photoshop zu schulen. “Digitale Fotografie kommt künftig kaum noch an der Bildbearbeitung vorbei. Gerade professionelle Fotografen werden verstärkt auf die Möglichkeiten, die Ihnen diese Methodik bietet, setzen.” Nicht dass er die Fotografie als solche in Abrede stellen will, keinesfalls. Die Bildbearbeitung versteht er als “ein sinnvolles, einfaches und kostengünstiges Tool, um Bilder zu optimieren. Nicht selten kann man damit auch ungünstige Verhältnisse während des Fotografieren kompensieren.”

Wir haben ihn nach den Trends im Bereich Bildbearbeitung gefragt. Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: “3D-Effekte”. Bilder werden künftig allein schon deshalb, weil die Möglichkeiten immer ausgefeilter und vielseitiger werden, noch aufwendiger gestaltet und Bildbearbeitungsprogramme werden nicht umhinkommen, zukünftig noch verstärkter den Bereich 3D zu bedienen. “Dennoch ist es erstaunlich, was sich in den letzten Jahren bei Programmen wie Photoshop getan hat. CS4 ist schneller und effektiver, man findet schneller zu den Paletten, die Anzahl der Effekte ist größer und vielseitiger geworden, ganz zu schweigen von der verbesserten Optik.” Aber auch wenn er die modernen Programme als immer übersichtlicher bezeichnet, rät er doch Einsteigern zu Basic-Programmen. “Nehmen wir noch einmal CS4. Photoshop ist hier in den letzten Jahren so komplex geworden. Ein Neuling der Bildbearbeitung wäre kaum imstande, die Vielzahl der Möglichkeiten zu überschauen.”

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Und dann passieren die gröbsten Fehler. In seinem Seminaren rät Calvin Hollywood daher den Einsteigern der Bildbearbeitung, sich zunächst auf die Grundlagen zu beschränken und das umzusetzen, was sie beherrschen. Denn neben konzeptlosem “drauflos-Retuschieren” und einem schlechten Ausgangsbild, betrachtet er als größten Fehler in der Bildbearbeitung, Effekte anzuwenden, die man nicht beherrscht.

“Das Unglaubliche in der heutigen Zeit ist, man ist mit seinen Problemen nicht mehr allein. Es gibt zahlreichen Communities im Netz, in denen man sich untereinander austauschen kann.” Für Calvin Hollywood ist dies die beste Möglichkeit, sich als Bildbearbeiter weiterzuentwickeln. Und dass man das muss, steht außer Frage. “Die Bildbearbeitung wird künftig noch detaillierter und strukturierter werden. Die Auflösung wird immer höher werden, es wird noch stärker mit Hintergründen gearbeitet und wie gesagt, 3D ist ganz stark im Kommen.”

Die Entwicklung in puncto Bildbearbeitung ist rasant vorangeschritten, die Grenzen längst nicht erreicht. Und das ist gut, denn Calvin Hollywood hat schon die nächsten Bilder in seinem Kopf.


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